Halle für Frickhöfer Feuerwehr, Suche nach Winkraft-Standorten


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Die Gemeinde Dornburg wird die ehemalige Halle der Firma „Escomed“ in Frickhofen kaufen und dort ein neues Feuerwehrhaus einrichten. Das hat die Gemeindevertretung gestern entschieden. Als Preis wurden 285.000 Euro vereinbart, was aber durch die langfristige Ratenzahlug einem Barwert von gut 220.000 Euro entspricht. Vor allem FWG und SPD haben in der Debatte darauf gepocht, dass der Standort auf lange Sicht zur zentralen Feuerwache auch für Thalheim und Dorndorf werden kann. Laut Bürgermeister Andreas Höfner (CDU) war dies am Vorabend mit einer Probefahrt per Feuerwehrauto getestet worden. Ergebnis: Die vorgeschriebene Hilfsfrist von zehn Minuten wird eingehalten. Die weiteren Details des Umbaus, der auf gut 900.000 Euro geschätzt wird und der von der FWG geforderte Architektenwettbeerb sollen nun im Bauausschuss näher besprochen werden.

In diesem Ausschuss soll auch der erneute Anlauf beraten werden, den Frickhöfer Ortskern nachträglich mit einem Bebauungsplan zu versehen. Mit eniger Empörung verwies Renate Brenschede (SPD) darauf, dass dies schon 2001 beschlossen worden sei, bislang aber nichts geschehen sei. Immerhin billigten die Gemeindevertreter nun einstimmig, dass es mit diesem Vorhaben gegen den zunehmenden Zerfall des Ortskerns vorangehen soll.

Einstimmigkeit auch beim Thema Windkraft. Hier hatte die SPD als Antragstellerin mit der CDU ein Vorgehen vereinbart, bei dem mit Hilfe einer Bürgerversammlung und einer Arbeitsgruppe mögliche Windkraft-Flächen gesucht werden sollen. Die CDU betont allerdings, dass aus ihrer Sicht durchaus auch herauskommen kann, dass überhaupt keine Winkraftanlagen im Gemeindegebiet erwünscht sind.

Schließlich hat die Gemeindevertretung außerdem festgelegt, dass die Kommune verstärkt Pflegepatenschaften für Obstbäume vergeben soll, bei denen die Paten als Belohnung das Obst ernten dürfen.

Die FWG ist mit einem Antrag gescheitert, nach dem alle Gemeindevertreter auf ihre Aufwandsentschädigungen für die Sitzungen verzichten sollen.

Eine ausführliche Berichterstattung gibt es in den kommenden Tagen in der NNP und vielleicht auch im WT.

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Über vtaktuell

Noch handelt es sich hier um ein Experiment. Dieses Blog soll meine journalistische Arbeit begleiten, in erster Linie mein Wirken auf lokaler Ebene in Westerwald, Taunus und dazwischen. Hier sollen Texte ihren Platz finden, die in anderen Print- und Onlineformaten nicht unterzubringen sind, ebenso ergänzendes Meinungs- und Hintergrund-Material zu meiner sonst eher nachrichtlichen Arbeit. Ich bin auch auf Facebook und bei Twitter vertreten, jeweils unter der Bezeichnung "vtaktuell".
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