Betrüger nützen Hilfsbereitschaft aus, Waffen sichergestellt

Offenbar waren gestern im südlichen Teil des Landkreises Betrüger unterwegs, die bei der Hilfsbereitschaft ihrer Opfer ansetzen. An einer Tankstelle in Bad Camberg wurde ein junger Mann um 20 Uhr von einem Fremden um Hilfe gebeten. Der Bedürftige brauchte angeblich dringend Geld zum Tanken und wollte im Gegenzug eine größere Summe an Geld per Überweisung zurückgeben. Tatsächlich gab der gutgläubige 24-jährige Helfer dem Fremden 100 Euro. Zu der noch ausstehenden Übermittlung der Bankdaten kam es dann nicht mehr. Eine halbe Stunde wurde mit ähnlicher Masche eine Frau an der Tenne angesprochen und um Bargeld gebeten worden. Hintergrund war eine angebliche Panne des Hilfsbedürftigen. Die Dame übergab 100 Euro und erhielt dafür als erstes zwei Ringe, später sollte das Geld zurück auf ihr Konto überwiesen werden. Der abgesprochene Austausch von Bankdaten blieb ebenfalls aus.
Ein weiterer Versuch wurde aus Niederselters gemeldet, wo es aber nicht zu der gewünschten Geldübergabe kam. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei mutmaßliche Ausländer, etwa 25 bis 30 Jahre alt, die mit einem dunklen Kompaktwagen unterwegs waren.

Zwei illegal bewaffnete Autofahrer hat die Polizei in der vergangenen Nacht bei einer Kontrolle an der Frankfurter Straße in Weilburg erwischt. Dabei wurde kurz nach Mitternacht ein Auto mit LDK-Kennzeichen gestoppt. Am Steuer saß ein 22-jähriger Mann aus Mengerskirchen, der in seiner Hosentasche einen Teleskopschlagstock hatte. Nach erster Begutachtung handelt es sich um einen verbotenen Gegenstand nach dem Waffenrecht. Eine knappe Stunde danach wurde ein 21-jähriger Autofahrer aus Weilburg kontrolliert, der eine Schreckschusswaffe mitführte. Die ungeladene Pistole, die der Dienstwaffe der Polizei zum Verwechseln ähnlich ist, steckte griffbereit im Seitenfach der Fahrertür. Der Besitz einer solchen Waffe ist ab 18 Jahren frei, aber zum Führen ist ein „kleiner Waffenschein“ erforderlich. Auch die Pistole wurde sichergestellt.

Ein sturzbetrunkener Mann hat in der vergangenen Nacht im Krankenhaus in Limburg randaliert. Zunächst hatten Passanten am Bahnhofsvorplatz den Rettungsdienst gerufen, weil der Mann ärztliche Hilfe benötigte. Er wurde nach erster Versorgung am Ort ins Krankenhaus gebracht. Gegen Mitternacht wurde er im Krankenhaus zunehmend aggressiv und lautstark. Da eine weitere ärztliche Versorgung nicht mehr nötig war, er aber in seinem alkoholisierten Zustand auch nicht alleine gelassen werden konnte, musste er von der Polizei zwecks Ausnüchterung in einer Gewahrsamszelle abgeholt werden. Es handelte sich um einen 46-jährigen Mann aus Brechen.

Ein Autofahrer, der an der Frankfurter Straße in Weilburg gehalten hatte, wollte sich gestern um 18 Uhr wieder in den fließenden Verkehr einfädeln. Dabei übersah er jedoch eine Motorrollerfahrerin, die stadteinwärts stark bremsen musste und dabei stürzte. Zu einem Zusammenstoß mit dem Auto kam es nicht. Die 18-jährige Mofafahrerin wurde bei dem Unfall verletzt und ihr Roller beschädigt. Aufgrund von Zeugenangaben konnte der Autofahrer in Weilmünster ermittelt werden. Der 50-jährige Mann am Steuer hatte den von ihm provozierten Unfall nach eigenen Angaben nicht bemerkt.

Auf einem Aussiedlerhof bei Villmar stiegen Einbrecher gestern vormittag durch ein offenes Fenster im ersten Obergeschoss ein und durchsuchten die Räume. Dabei wurde Bargeld entwendet.

In der Josef-Ludwig-Straße in Limburg ist zwischen Mittwoch, 16.30 Uhr, und 1 Uhr in der vergangenen Nacht die Seitenscheibe an einem schwarzen Fiat eingeschlagen worden. Grund dafür war eine Handtasche, die auf der Rücksitzbank abgestellt war und von dort gestohlen wurde.

Vollständig kann der Polizeibericht Limburg-Weilburg auch heute wieder hier nachgelesen werden.

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Über vtaktuell

Noch handelt es sich hier um ein Experiment. Dieses Blog soll meine journalistische Arbeit begleiten, in erster Linie mein Wirken auf lokaler Ebene in Westerwald, Taunus und dazwischen. Hier sollen Texte ihren Platz finden, die in anderen Print- und Onlineformaten nicht unterzubringen sind, ebenso ergänzendes Meinungs- und Hintergrund-Material zu meiner sonst eher nachrichtlichen Arbeit. Ich bin auch auf Facebook und bei Twitter vertreten, jeweils unter der Bezeichnung "vtaktuell".
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