Wahlen ohne viel Gerede


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Die personellen Weichen für die Hadamarer Politik der kommenden Jahre sind gerade eben gestellt worden. Ohne irgendeine Debatte haben die Stadtverordneten in ihrer kosntituierenden Sitzung wie erwartet gewählt:

Susanne Langel (FWG) und Harald Kalteier (CDU) standen als Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung zur Wahl. 20 der 37 Stadtverordneten entschieden sich in geheimer Wahl für Langel, 17 für Kalteier. Damit hat Susanne Langel eine Stimme weniger bekommen, als die Kooperation von SPD, FWG und WFH aufbieten kann. SPD, FWG und WFH haben gemeinsam 21 Fraktionsmitglieder, CDU und FDP nur 16.

Exakt gleich war das Zahlenverhältnis bei der Wahl des Magistrats, bei der ebenfalls eine Kooperations- und eine CDU-Liste eingereicht worden waren. Durch das spezielle Auszählverfahren setzt sich der Magistrat demnach aus Bernd Groh (parteilos, SPD-Liste), Hans-Peter Müller-Lessmann (FWG), Fritz Otto (WFH), Klaus Halberstadt (SPD), Günter Diekmann (FWG), Anja Obermann (WFH), Matthias Zürn (CDU), Maria Leinz (CDU), Harald Kalteier (CDU) und Anton Güth (CDU).

Eine ausführliche Berichterstattung gibt es voraussichtlich am Mittwoch in der NNP.

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Über vtaktuell

Noch handelt es sich hier um ein Experiment. Dieses Blog soll meine journalistische Arbeit begleiten, in erster Linie mein Wirken auf lokaler Ebene in Westerwald, Taunus und dazwischen. Hier sollen Texte ihren Platz finden, die in anderen Print- und Onlineformaten nicht unterzubringen sind, ebenso ergänzendes Meinungs- und Hintergrund-Material zu meiner sonst eher nachrichtlichen Arbeit. Ich bin auch auf Facebook und bei Twitter vertreten, jeweils unter der Bezeichnung "vtaktuell".
Dieser Beitrag wurde unter Hadamar, Kommunalpolitik, Kommunalwahl 2011 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Wahlen ohne viel Gerede

  1. Frank Hamm schreibt:

    Die eine fehlende Stimme der Kooperation, müßte nach meinem Kenntnisstand an der beruflich bedingten Abwesenheit eines WFH Stadtverordneten gelegen haben.

    • vtaktuell schreibt:

      Nein, es waren 37 von 37 Stadtverordneten da.

      Wenn es tatsächlich nur ein „Abweichler“ war, würde ich einen ziemlich hohen Geldbetrag auf einen bestimmten Namen setzen, den ich hier natürlich nicht nenne. Aber es ist ja theoretisch auch möglich, dass mehrere Kooperierende mit der CDU gestimmt haben und dafür einer weniger aus dem CDU/FDP-Lager die Kooperation unterstützt hat.

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