Der Abend der toten Dichter

Die Theater-AG der Limburger Tilemannschule führt am Wochenende ein „lyrisches Schauspiel in 30 Bildern“ auf. Der Bitte, die Vorstellungen hier anzukündigen, komme ich natürlich gerne nach:

Die Theater-AG der Tilemannschule Limburg präsentiert :

Die Unsterblichkeit

Text und Regie : Thorsten Tobor

01. / 02. April 2011, 19.30 Uhr, in der Aula der Tilemannschule Limburg

Eintritt : 3,- Euro

Inhalt :

Es gibt die große Unsterblichkeit, die Erinnerung an Menschen in Gedanken jener, die sie persönlich nicht gekannt haben. Und es gibt die kleine Unsterblichkeit, die Erinnerung an Menschen in Gedanken jener, die sie gekannt haben.
Im Schauspiel „Die Unsterblichkeit“ treffen sich – unter anderen – zahlreiche verstorbene und unsterblich gewordene Schriftsteller Deutschlands in der Welt der Unsterblichkeit. In diesem nächsten Leben begegnen ihnen im Jahre 2011 unserer Zeitrechnung neue und alte Bekannte, neue Möglichkeiten und alte Wunden. Sie müssen sich mit ihren neuen, jugendlichen Körpern auseinandersetzen und erfahren, dass ein ewiges Leben nicht nur Vorteile bietet und andere Menschen aus ihnen macht.
Aber schon bald wird klar, dass ein gefährlicher Riss durch diese Welt verläuft, der nach Reaktionen und Lösungen verlangt. Auf der Bühne werden erwartet: Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Christoph Schlingensief, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke , Franz Kafka, Ingeborg Bachmann, Bertolt Brecht, Hermann Hesse, Max Frisch, Gotthold Ephraim Lessing, Walther von der Vogelweide, Friedrich Nietzsche, Erich Kästner, Joseph von Eichendorff, Arthur Schopenhauer, Heinrich Heine, Karoline von Günderode, Bettina von Arnim, Hilde Domin, Annette von Droste-Hülshoff, Ina Seidel, Else Lasker-Schüler, Eva Müller und Martha.

In der dramaturgischen Arbeit mit den 25 Schüler/innen der Klassen 8 – 13 stand die Frage im Vordergrund, wie sich ein jugendlicher Körper verhält, wenn eine der unsterblichen Persönlichkeiten in ihn hineinfährt, mit all ihrem Wissen und mit all ihren Erfahrungen.

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Über vtaktuell

Noch handelt es sich hier um ein Experiment. Dieses Blog soll meine journalistische Arbeit begleiten, in erster Linie mein Wirken auf lokaler Ebene in Westerwald, Taunus und dazwischen. Hier sollen Texte ihren Platz finden, die in anderen Print- und Onlineformaten nicht unterzubringen sind, ebenso ergänzendes Meinungs- und Hintergrund-Material zu meiner sonst eher nachrichtlichen Arbeit. Ich bin auch auf Facebook und bei Twitter vertreten, jeweils unter der Bezeichnung "vtaktuell".
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5 Antworten zu Der Abend der toten Dichter

  1. Anna schreibt:

    Das ist ja mal wieder toll. Zur gleichen Zeit bringt auch die Waldorfschule ein Theaterstück auf die Bühne. Warum muss alles immer gleichzeitig stattfinden? Infos über das Stück an der Waldorfschule standen schon lange zuhauf in der Lokalpresse – hätte da die Tilemannschule nicht mal reinlesen können?

  2. vtaktuell schreibt:

    Ich gehe davon aus, dass die Vorlaufzeit mit den Proben in der Tilemannschule genauso lange war wie in der Waldorfschule. Deshalb wäre sicher keine größere Verschiebung drin gewesen. Außerdem hätte ja genausogut die Waldorfschule Rücksicht nehmen und ihre Aufführung zu gunsten der Tilemänner verschieben können. 😉

    Aber es stimmt schon: eine bessere Koordination wäre nicht schlecht gewesen. Nur ist das ein verbreitetes Problem, zwischen verschiedenen Ortsteilen einer Kommune noch viel mehr als zwischen Schulen.

  3. Simeon H. schreibt:

    Der Termin für die Aufführung in der Tilemannschule stand bereits im Herbst fest und war in dem Schulmagazin schon lange veröffentlicht.
    Tipp: An dem einem Abend in die Tilemannschule und wenn man noch Lust hat, kann man am anderen Tag in die Waldorfschule gehen.

    @Volker: Gut man muss beachten, dass es hier eine Stadt- sowie Landesgrenze gibt und die Waldorfschule auch keine Staatliche Schule ist.

    Meines Wissens nach (wie ich in der Lokalpresse gelesen habe) beschäftigen die Schüler der Waldorfschule sich seit wenigen Wochen mit dem Stück. Die Tilemannschule seit Beginn des Schuljahres.

  4. Anna schreibt:

    Alle Stücke, ob an der Waldorfschule, der Tilemannschule oder in Hadamar werden nicht erst seit ein paar Wochen geprobt, sondern sind schon seit langer Zeit geplant. Vielleicht sollte kein Streit zwischen den Schulen entbrennen. Schön wäre jedoch tatsächlich, wenn es regional eine Art Plattform gäbe auf der Veranstaltungen bekannt gemacht werden könnten und wenn sich gerade die Schulen hier im Raum absprechen könnten und vielleicht auch gegenseitig besuchen könnten. Nun führt das Hadamarer Stadttheater an diesem Wochenende auch ein Stück auf. Es ist einfach schade, weil sich alle Projekte interessant anhören. Lange geschieht wenig und dann das …

  5. freuter schreibt:

    Ups?! Rein technisch habe ich da wohl eben unter dem falschem Beitrag kommentiert?!

    Gestattet mir also bitte, wenn ich hier einfach auf meinen anderen Kommentar verweise, oder?!

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