FWG: Laden, Seniorenwohnen und Gewerbe für Langendernbach

An drei Hauptthemen für ihre Hochburg Langendernbach hat sich die FWG Dornburg bei ihrem Politischen Aschermittwoch in der Kulturscheune abgearbeitet, wo ich gerade zu Gast war. Vor allem die Vergrößerung des Gewerbegebiets (am Ortsausgang in Richtung Elbtal auf der linken Seite) wollen die Freien Wähler nun mit Macht vorantreiben. Außerdem wurden Entwürfe für einen Dorfladen und eine Seniorenwohnanlage vorgestellt, für die allerdings noch Kooperationspartner und Investoren gesucht werden.

Nach Informationen der FWG hat es bereits mehrfach Interessenten für Gewerbeansiedlungen in Langendernbach direkt an der B54 gegeben, die aber im Dornburger Rathaus regelrecht vergrault worden seien. Das weitere Verfahren für die Ausweisung von Gewerbeland werde immer wieder verschleppt. Offenbar, so argwöhnen die Freien Wähler, wolle man zuerst die schwer vermarktbaren Flächen in Dorndorf und Thalheim verkaufen. Aus diesem Grund werde die Fläche bei Langendernbach absichtlich „schlechtgerechnet“. Die FWG kommt bei einer eigenen Berechnung für die Kosten der Vergrößerung des Gewerbegebiets Langendernbach lediglich auf 960.000 Euro, die Gemeindeverwaltung auf rund doppelt so viel. Nach Ansicht der FWG wäre ein Gewerbelandpreis von 38,50 Euro machbar, eventuell noch weniger.

Für einen Langendernbacher Dorfladen wurden verschiedene Modelle durchgesprochen; von einer Genossenschaft über Zuschuss-Quellen für private Betreiber bis zu Verhandlungen mit größeren Lebensmittelketten. Die Immobilie des ehemaligen Dorfladens stände laut ersten Gesprächen mit dem Eigentümer wieder zur Verfügung. Nun soll eine Bürgerversammlung einberufen werden, um erst einmal das Marktpotenzial für den wohnortnahen Einkauf im Ort zu ergründen.

Für seniorengerechtes, gemeinschaftliches Wohnen hat die FWG einen Entwurf erstellt. Dafür könnte die Wählergemeinschaft sich das Gelände des kirchlichen Jugendheims vorstellen, wobei auch andere Standorte nicht ausgeschlossen werden. Auf dieser Grundlage soll nun ebenfalls die Nachfrage im Ort erörtert werden. Danach will die FWG die Suche nach möglichen Investoren und Betreibern vorantreiben.

Eine ausführliche Berichterstattung folgt in den kommenden Tagen in der NNP.

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Über vtaktuell

Noch handelt es sich hier um ein Experiment. Dieses Blog soll meine journalistische Arbeit begleiten, in erster Linie mein Wirken auf lokaler Ebene in Westerwald, Taunus und dazwischen. Hier sollen Texte ihren Platz finden, die in anderen Print- und Onlineformaten nicht unterzubringen sind, ebenso ergänzendes Meinungs- und Hintergrund-Material zu meiner sonst eher nachrichtlichen Arbeit. Ich bin auch auf Facebook und bei Twitter vertreten, jeweils unter der Bezeichnung "vtaktuell".
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