18-Jähriger in Limburg niedergestochen

Gestern Abend ist ein junger Mann am Limburger Busbahnhof zusammengeschlagen und mit mehreren Messerstichen verletzt worden. Um 20 Uhr wollte der 18-jährige türkische Staatsangehörige einen 22-jährigen Landsmann wegen früherer telefonischer Belästigungen an seinem Arbeitsplatz, einem Imbiss in der Weiersteinstraße, zur Rede stellen. Dieser alarmierte aber drei weitere derzeit unbekannte Männer, die dann gemeinsam dem 18-Jährigen bis zum Busbahnhof folgten und ihn dort zusammenschlugen. Nachdem die vier Männer verschwunden waren, bemerkte das Opfer blutende Verletzungen am Bauch. Im Krankenhaus wurden mehrere Messerstiche festgestellt, die nicht lebensbedrohlich waren, aber zur stationären Aufnahme führten. Der 22-Jährige wurde noch am Abend festgenommen, nach erkennungsdienstlicher Behandlung am Morgen aber entlassenentlassen. Hinweise auf die anderen drei Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter (06431) 91400 entgegen.

Dass das Fahren mit einem Anhänger ab einem bestimmten Gewicht einer besonderen Fahrerlaubnis bedarf, bewies sich am Samstagvormittag bei einem Verkehrsunfall. Ein 50-jähriger Autofahrer war mit einem Fahrzeuganhänger mit aufgeladenem Auto um 10.45 Uhr auf der B 49 von Limburg in Richtung Weilburg unterwegs, als er auf der leichten Gefällstrecke kurz vor der Abfahrt nach Ahlbach und Dehrn, ins Schlingern geriet. Der Anhänger schaukelte sich auf, bis er kippte, riss vom Zugfahrzeug ab und rutschte mitsamt aufgeladenem Wagen auf die linke Spur. Das schleudernde Zugfahrzeug prallte in die Leitplanke und blieb auf dem Standstreifen stehen. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeisten, dass der georgische Fahrer lediglich im Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B war, die für dieses Gespann nicht ausreichte. Weil der Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde zur Sicherung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung von hundert Euro einbehalten. Zur Bergung der Fahrzeuge musste ein Abschleppunternehmer beauftragt werden. Insgesamt entstand rund 7500 Euro Sachschaden.

Einbrecher und Diebe sind am Wocheende erneut ausgeschwärmt. Auf bisher nicht bekannte Art sind Unbekannte in der Nacht zum Sonntag in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Limburger Goethestraße eingedrungen und haben eine Handtasche gestohlen. In der Tasche befanden sich Ausweispapiere, Wohnungs- und Fahrzeugschlüssel. An einer Großbäckerei an der Straße „Im Schlag“, ebenfalls in Limburg haben unerwünschte Gäste am Sonntag zwischen 8 und 13.30 Uhr ein Fenster zum Bürotrakt eingeschlagen und versucht, Bürotüren aufzubrechen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde nichts gestohlen. In Eschhofen war bereits zwischen dem 25. Januar und dem 4. Februar eine Pension in der Bahnhofstraße das Ziel von Einbrechern. Sie schlugen ein Fenster zum Schlafzimmer einer Pension ein und durchsuchten das Zimmer. Auch dort wurde offenbar nichts gestohlen. Die Tür zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Vorstadt“ in Weilburg haben Einbrecher am frühen sonntagmorgen zwischen 2.30 und 5 Uhr geknackt. Sie nahmen verschiedene Hifi-, Audio- und TV-Geräte mit. Der Schaden beträgt rund 6000 Euro. Auf dem Gelände eines Autohauses in der Frankfurter Straße in Weilburg haben Unbekannte im Laufe des Wochenendes von einem grauen BMW X5 die Winterräder mit Alufelgen abmontiert und gestohlen. Außerdem wurden aus der hinteren Stoßstange die Parksensoren und aus dem vorderen Kotflügel das gesamte Gehäuse des Blinkers entwendet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 3500 Euro. Mit einem Pflasterstein haben Unbekannte am Wochenende im Gewerbegebiet „Im Langen Morgen“ in Ellar ein Bürofenster eines Autoverwerters eingeschlagen. Schränke sowie Schubladen wurden durchsucht und etwas Bargeld entwendet.

In voller Breite kann der heutige Polizeibericht Limburg-Weilburg hier nachgelesen werden.

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Über vtaktuell

Noch handelt es sich hier um ein Experiment. Dieses Blog soll meine journalistische Arbeit begleiten, in erster Linie mein Wirken auf lokaler Ebene in Westerwald, Taunus und dazwischen. Hier sollen Texte ihren Platz finden, die in anderen Print- und Onlineformaten nicht unterzubringen sind, ebenso ergänzendes Meinungs- und Hintergrund-Material zu meiner sonst eher nachrichtlichen Arbeit. Ich bin auch auf Facebook und bei Twitter vertreten, jeweils unter der Bezeichnung "vtaktuell".
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