Hütte abgebrannt, Randalierer in Psychiatrie


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Gerade eben ist in der Oberzeuzheimer Gartenstraße ein Holzschuppen abgebrannt. Das Feuer vernichtete nicht nur den Unterstand und das darin gelagerte Brennholz, sondern auch einen angrenzenden Schuppen mit Garten- und Elektrogeräten. Außerdem wurden eine Strom-Oberleitung und Rollläden sowie Dachrinne des benachbarten Wohnhauses beschädigt. Größere Schäden an dem Haus konnte die Feuerwerhr verhindern. Die Brandursache ist nach Angaben der Polizei nch unklar.

In einer psychiatrischen Klinik endete für einen 19-Jährigen aus Bad Camberg die vergangene Nacht.

Kurz vor Mitternacht war er mit seiner ein Jahr jüngeren Freundin in deren Zimmer in einem Bad Camberger Ortsteil in Streit geraten. Das ganze Zimmer verwüstete er, schlug ein Loch in die Tür und warf die Musikanlage durch den Raum. Die 18-jährige schubste er eine Treppe hinunter, wobei sie sich Verletzungen am Bein zuzog. Beruhigungsversuche durch ihre Mutter schlugen fehl, auch ihr gegenüber wurde der junge Mann aggressiv und „räumte den Tisch ab“. Außerdem drohte er alle umzubringen. Beim Eintreffen der Polizei versuchte der Gewalttäter, mit nacktem Oberkörper über die Straße zu flüchten. Er wurde allerdings eingeholt und versuchte sich der Festnahme zu widersetzen. Weil er betrunken war und wegen der möglicherweise durch Drogenkonsum verursachten Stimmungsschwankungen, bei denen er mit Selbstmord drohte, wurde er nach einer Blutentnahme in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Einbrecher haben gestern zwischen 12 und 15 Uhr ein Wohnhaus in der Straße „Am Kindergarten“ in Wilsenroth geplündert. Wie die Polizei anhand der Spuren feststellte, versuchten mindestens zwei Täter zunächst, eine Terrassentür aufzuhebeln, kamen dann aber durch eine aufgebrochene Kellertür ins Haus. Die Zimmer wurden durchsucht und eine Wildlederjacke, ein Subwoofer, ein Notebook und ein Navigationsgerät entwendet. Hinweise an die Polizei: (06431) 91400.

Dieseldiebe waren am Wochenende gleich zweifach am Werk. In Elz wurden sie am Samstag sogar ertappt, konnten aber flüchten. Um 20.50 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter eines Wachunternehmens im Industriegebiet „Hinter den Eichen“ zwei Männer, die über die Mauer eines Baugeräteverleihers geklettert waren und schon mehrere leere Kanister an einer Zapfsäule bereitgestellt hatten, als sie gestört wurden. Bei ihrer Flucht bewarfen sie den Wachmann mit einem Spaten, der allerdings nicht traf. Die beiden Männer waren dunkel gekleidet und hatten dunkle Strickmützen über das Gesicht gezogen. Sie waren schlank und möglicherweise Mitte 20 Jahre alt. Einer der beiden war auffallend groß, fast zwei Meter, der andere etwa 180 cm. In Offheim waren Dieseldiebe zwischen Donnerstag und Montag „erfolgreich“. In der Justus-Staudt-Straße brachen sie an sechs Lkw die Tanks und zapften rund 2400 Liter Diesel ab.

In Linter haben Einbrecher in der Nacht zum Freitag versucht, die Glasschiebetür der Apotheke in der Mainzer Straße aufzubrechen.

Zudem sind einige Fälle von Vandalismus zusammengekommen, die sich möglicherweise in der Silvesternacht oder in der Zeit um sie herum abgespielt haben. In Weilmünster wurden an einem leerstehenden Bauernhaus mehrere Scheiben eingeworfen, Fahrplanvitrinen am Busbahnhof zerstört, ebenso einige Laternen und die Bande der Eisbahn am Marktplatz. In Löhnberg wurden an einem Piaggio die Scheibenwischer und die Außenspiegel abgerissen sowie eine Werbetafel verbogen. In Seelbach wurden an einer Bushaltestelle die Müllbehälter zerstört und in Aumenau die Scheiben einer Bushaltestelle eingeschlagen. Außerdem zündeten Unbekannte gestern Nachmittag in Winkels eine Mülltonne an, die allerdings von ihrem Besitzer gelöscht wurde.

Wer auch noch die diversen Fahrerfluchten nachlesen möchte, kann dies im kompletten Polizeibericht Limburg-Weilburg tun.

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Über vtaktuell

Noch handelt es sich hier um ein Experiment. Dieses Blog soll meine journalistische Arbeit begleiten, in erster Linie mein Wirken auf lokaler Ebene in Westerwald, Taunus und dazwischen. Hier sollen Texte ihren Platz finden, die in anderen Print- und Onlineformaten nicht unterzubringen sind, ebenso ergänzendes Meinungs- und Hintergrund-Material zu meiner sonst eher nachrichtlichen Arbeit. Ich bin auch auf Facebook und bei Twitter vertreten, jeweils unter der Bezeichnung "vtaktuell".
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2 Antworten zu Hütte abgebrannt, Randalierer in Psychiatrie

  1. Frank Benner schreibt:

    Ich rechne die Arbeit hier sehr hoch an. Respekt. Weiter so. Gruß Frank Benner

  2. vtaktuell schreibt:

    Vielen Dank für die lobenden Worte! Das tut gut!

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