Silvia Scheu-Menzer gewinnt in Hünfelden

Der Landkreis Limburg-Weilburg bekommt seine erste Bürgermeisterin. Wie der Hessische Rundfunk meldet, hat sich Silvia Scheu-Menzer (parteilos) heute in Hünfelden in einer Stichwahl gegen Helmut Schäfer (CDU) durchgesetzt. Auf Scheu-Menzer entfielen 65,45 Prozent der Stimmen, auf Schäfer 34,55. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,17 Prozent.

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Über vtaktuell

Noch handelt es sich hier um ein Experiment. Dieses Blog soll meine journalistische Arbeit begleiten, in erster Linie mein Wirken auf lokaler Ebene in Westerwald, Taunus und dazwischen. Hier sollen Texte ihren Platz finden, die in anderen Print- und Onlineformaten nicht unterzubringen sind, ebenso ergänzendes Meinungs- und Hintergrund-Material zu meiner sonst eher nachrichtlichen Arbeit. Ich bin auch auf Facebook und bei Twitter vertreten, jeweils unter der Bezeichnung "vtaktuell".
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2 Antworten zu Silvia Scheu-Menzer gewinnt in Hünfelden

  1. T.Dankof schreibt:

    Zunächst meinen herzlichen Glückwunsch an Frau Silvia Scheu-Menzer zum Wahlerfolg.
    Mit der der Anzeige im Hünfeldener Gemeindeblatt hat sich Herr Helmut Schäfer (CDU) selbst einen Bärendienst erwiesen. Aber auch seine Gefolgschaft hatte wohl „Null-Ahnung“, dass es auf diesem Wege nichts zu ernten ist. Hat man das Wahlvolk auf diese „billige Tour“ beeinflussen wollen, oder war es nur Unwissen? Er, nur er ist für diese Misere verantwortlich, auch nicht seine Steigbügelhalter und nicht der Verlag, oder gar einer dessen Mitarbeiter. Fingerspitzengefühl ist im Wahlkampf angesagt, für die geplagte Wählerseele. Es wird jedoch spannend für die Bürger Hünfeldens, in Bezug auf die Frage: Wie wird der unterlegene Beigeordnete der Gemeinde Hünfelden mit seiner künftigen Vorgesetzten im Rathaus unmgehen?

  2. vtaktuell schreibt:

    Da ist sicher viel Wahres dran. Wobei ich das „nur er“ vielleicht ein wenig einschränken würde. Er wäre nicht der erste, der sich von Parteifreunden schlecht beraten ließe.

    Zu großen Spannungen zwischen Bürgermeisterin und Erstem Beigeordneten muss es nicht unbedingt kommen. Ich weiß nicht genau, wann sie ihr Amt antritt, aber das dürfte kurz vor der Kommunalwahl sein. Danach könnte der Gemeindevorstand unter Umständen ganz anders aussehen.

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