Energie und Baden: Runkel schiebt Großprojekte an


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Ich komme gerade vom „Abend der großen Pläne“ in der Runkler Stadtverordnetenversammlung zurück. Hier die wichtigsten Punkte in Kürze:

Eine Planungsfirma hat ein groß angelegtes Projekt für die Nutzung regenerativer Energie in Runkel vorgestellt. Es umfasst an drei Standorten Photovoltaik, Solarthermie, Biogas, einen Pyrolysereaktor für Biokohle und ein kleines Wohngebiet mit energiesparenden Häusern. Die Stadt Runkel soll dadurch die Möglichkeit bekommen, ihre nicht vermarktbaren Flächen ertragbringend zu nutzen. Die Stadtverordneten stimmten dafür, dass die Planer einen detaillierteren Entwurf ausarbeiten und zudem ein Alternativangebot eines zweiten Anbieters eingeholtz wird.

Für das umstrittene Freizeitbad und Gesundheitszentrum mit angrenzenden Wohnhäusern bei Schadeck bekam die Stadtverwaltung freie Hand für Verkaufsverhandlungen der nötigen flächen mit den Investoren.

50.000 Euro wurden für die Erneuerung der Toiletten am Gemeinschaftshaus Dehrn bewilligt.

Die Wassergebühren werden 2011 voraussichtlich um 40 Cent auf 2,40 Euro pro Kubikmeter steigen, die für Abwasser um 80 Cent auf 4,80 Euro. Allerdings wird sich dier Haupt- und Finanzausschuss erst noch mit diesem Vorschlag des Bürgermeisters befassen.

Der TuS Wirbelau bekommt eine städtische Ausfallbürgschaft über 15.000 Euro zur Sanierung seines Vereinsheims.

Die Stadtverordneten billigten einen Nachtragshaushalt für 2010 mit noch einmal verschlechterten Zahlen gegenüber dem ersten Entwurf. Demnach steigt das Gesamtdefizit auf 2,99 Millionen Euro und der Finanzmittelfehlbedarf auf 2,67 Millionen.

Auf Antrag von SPD und Bürgerliste wird die Gemeindeverwaltung sowohl mit Möglichkeiten für einen Bestattungswald als auch mit Rasengräbern auf den Friedhöfen erörtern.

Ausführliche Berichte und vielleicht auch ein Kommentar zu diesen Themen folgen in den kommenden Tagen im Weilburger Tageblatt.

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Über vtaktuell

Noch handelt es sich hier um ein Experiment. Dieses Blog soll meine journalistische Arbeit begleiten, in erster Linie mein Wirken auf lokaler Ebene in Westerwald, Taunus und dazwischen. Hier sollen Texte ihren Platz finden, die in anderen Print- und Onlineformaten nicht unterzubringen sind, ebenso ergänzendes Meinungs- und Hintergrund-Material zu meiner sonst eher nachrichtlichen Arbeit. Ich bin auch auf Facebook und bei Twitter vertreten, jeweils unter der Bezeichnung "vtaktuell".
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